Schmerz kann ein Alarmsignal sein, Schmerz kann aber auch die
Lebensqualiät völlig zunichte machen. Man muß sehr differenziert
damit umgehen: Zunächst intensive Diagnostik um die richtige Therapie
einleiten zu können. Wird Schmerz aber zum Dauersymptom, das nicht
kausal behandelt werden kann ist sorgsame Beratung des Patienten mit
viel Einfühlungsvermögen notwendig. Die individuell angepaßte
Schmerzbehandlung ist entscheidend. Darüberhinaus müssen neue
Behandlungsstrategien entwickelt werden; ein Ziel, das
wissenschaftliche Forschung und Dokumentation erfordert.
Die österreichische Arbeitsgemeinschaft zur Schmerzbekämpfung &
Schmerzforschungszentrum hat sich beide Bereiche zur Aufgabe gestellt
und verdient in ihrem Bestreben jede mögliche Unterstützung. Schmerz
ist ein Thema!
Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Mühlbacher
Vorstand der Univ.-Klinik für Chirurgie, AKH-Wien
Mitglied des Fakultätskollegiums der Medizinischen Fakultät