Krebserkrankungen sind chronische Erkrankungen, die sich über
unterschiedlich lange Perioden erstrecken, wobei es manchmal
auch zur Entwicklung einer Schmerzsymptomatik
kommen kann, die in ihrer Intensität, Lokalisation und
Behandlungsform individuell unterschiedlich ausgeprägt ist. Im
Gespräch mit dem Patienten kann der Onkologe die passende
Schmerzmedikation ermitteln und somit den wesentlichen Beitrag
zu einer optimalen Lebensqualität für den Krebspatienten
gewährleisten. Schmerz ist behandelbar, Schmerz muß und
darf nicht sein! Da in der Öffentlichkeit diese Tatsachen leider noch
nicht genug bekannt sind, begrüße ich die vorliegende Initiative zur
Schmerzinformation, die einen wichtigen Beitrag zur
kontinuierlichen Verbesserung der Lebensumstände von Patienten
mit onkologischen Erkrankungen und ihren Angehörigen leistet.
Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski
Vorstand der Univ. Klinik für Innere Medizin I
Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie, AKH-Wien