Viele Patienten kennen ihren Radiologen bzw.
Nuklearmediziner als Diagnostiker, der Operationen
oder Therapien ganz allgemein (mit-)entscheiden,
vermeiden, eingrenzen, vorbereiten und
(nach-)kontrollieren kann. Der Radiologe ist häufig
auch letztes Glied vor der Operationsentscheidung.
In den letzten Jahren gewannen die Methoden der
interventionellen Radiologie zunehmend an Bedeutung,
da diese sehr vielseitig sind und sich stetig
weiterentwickeln. Diese sogenannten CT- gesteuerten
Schmerztherapien können bei Patienten mit chronischen
Rückenschmerzen, die nicht zwingend operiert werden
müssen, mit minimal-invasiven Methoden, wie der
periradikulären Punktionen oder Facetteninfiltrationen
der Zwischenwirbelgelenke, die Schmerzen lindern.
Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt über diese
Therapiemöglichkeiten für Ihr individuelles
Krankheitsbild.
Univ.-Prof. Dr. Gerhard Lechner
Vorstand der Univ. Klinik für Radiodiagnostik, AKH-Wien