Univ.-Prof. Dr. Gerhard Lechner

Viele Patienten kennen ihren Radiologen bzw. Nuklearmediziner als Diagnostiker, der Operationen oder Therapien ganz allgemein (mit-)entscheiden, vermeiden, eingrenzen, vorbereiten und (nach-)kontrollieren kann. Der Radiologe ist häufig auch letztes Glied vor der Operationsentscheidung.

In den letzten Jahren gewannen die Methoden der interventionellen Radiologie zunehmend an Bedeutung, da diese sehr vielseitig sind und sich stetig weiterentwickeln. Diese sogenannten CT- gesteuerten Schmerztherapien können bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, die nicht zwingend operiert werden müssen, mit minimal-invasiven Methoden, wie der periradikulären Punktionen oder Facetteninfiltrationen der Zwischenwirbelgelenke, die Schmerzen lindern. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt über diese Therapiemöglichkeiten für Ihr individuelles Krankheitsbild.

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Lechner
Vorstand der Univ. Klinik für Radiodiagnostik, AKH-Wien