PCA - Patient Controlled Analgesia - Patientenkontrollierte Analgesie

Patientenkontrollierte Analgesie über die Infusionspumpe

Die interindividuellen Unterschiede der Schmerz- empfindung und daraus resultierende Dosierungs- schwankungen haben zur Entwicklung sogenannter PCA-Infusionspumpen geführt, die vom Spezialisten spezifisch auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingestellt werden können. Um die Gefahr einer möglichen Überdosierung seitens des Patienten zu vermeiden, wird vom Therapeuten sowohl eine Stundenhöchstdosis sowie eine sogenannte "Sperrzeit", d.h. eine Zeitspanne, in der aus Sicherheitsgründen trotz Anforderung keine Dosis verabreicht wird, festgelegt. In Folge ist der Betroffene in der Lage, seinem aktuellen Schmerzempfinden nach selbständig die Analgetikaapplikation zu beeinflussen, indem er pro Knopfdruck an der Infusionspumpe eine definierte Menge eines Schmerzmittels intravenös verabreicht bekommt.

Seit der Einführung dieses Behandlungsregimes vor nunmehr eineinhalb Jahrzehnten ist die Akzeptanz der Betroffenen stetig gewachsen, da den Patienten die Möglichkeit geboten wird, aktiv und wissentlich ins Schmerzgeschehen eingreifen zu können, wobei die Adaptation an sich eventuell ändernde Schmerzsituationen rasch und einfach durchführen lassen. Ziel der Behandlung ist es, im Rahmen der genauen Erfolgskontrolle die individuelle Dosis durch sorgfältige Titration der hochpotenten Analgetika zu ermitteln.

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